Die Neigung zur Verstopfung (Obstipation) nimmt mit zunehmendem Alter zu und kann durch Arzneinebenwirkungen, Stoffwechselstörungen oder auch durch Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes entstehen. Auch veränderte Ess-, Trink- und Schlafgewohnheiten, Hitze oder fehlende Bewegung lassen den Darm schwerfälliger arbeiten – meist normalisiert sich die Verdauung dann aber nach zwei bis drei Tagen von selbst.
Es ist nicht immer gleich eine Verstopfung, wenn man den Darm nicht jeden Tag entleeren kann. Dreimal täglich oder auch dreimal in der Woche gelten noch als normale Rhythmen.
Wenn die Verstopfung von Bauchschmerzen, starken Blähungen oder Blut im Stuhl begleitet ist, sollte man unbedingt zum Arzt gehen, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.