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Schlichte, geschwungene Linie in Grün auf weißem Hintergrund.

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Glossar Ernährung & Ernährungstherapie A-Z

Fachbegriffe
einfach erklärt.

Schlichte, geschwungene Linie in Grün auf weißem Hintergrund.

In der medizinischen Ernährungstherapie begegnen Patienten und Fachpersonal vielen Fachbegriffen. In diesem Glossar erklären wir als EPD zentrale Begriffe aus dem Bereich Ernährung, Ernährungstherapie und Mangelernährung verständlich und praxisnah. Die Inhalte dienen der Orientierung und ersetzen keine individuelle Beratung.

Hinweis:

Sie finden einen Begriff in unserem Glossar Ernährung & Ernährungstherapie A-Z nicht oder wünschen sich eine vertiefende Erklärung? In unseren Blogbeiträgen greifen wir viele Themen ausführlicher auf.

A

Adipositas

Unter dem lateinischen Begriff Adipositas versteht man ein zu starkes oder krankhaftes Körpergewicht, das durch einen übermäßig hohen Fettanteil verursacht ist. Oft wird die Erkrankung auch Fettleibigkeit genannt. Bei Adipositas...
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B

BIA-Messung

Die bioelektrische Impedanzanalyse oder auch BIA-Messung ist eine Methode zur Ermittlung der Körperzusammensetzung. Sie ist wesentlich genauer als eine Waage, da bei einer reinen Gewichtsmessung kein Unterschied zwischen einem Zuwachs...
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C

Colitis Ulcerosa

Die Colitis ulcerosa (engl. Ulcerative colitis) stellt neben Morbus Crohn die häufigste chronisch entzündliche Darmkrankheit dar. Sie betrifft ausschließlich den Dickdarm (Kolon) und verläuft schubartig. Sie verursacht Geschwüre in der...
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D

Diabetes

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist ein Überbegriff für verschiedene Erkrankungen des Stoffwechsels. Alle führen zu erhöhten Blutzuckerwerten, weil ein Mangel am Hormon Insulin besteht und/oder die Insulinwirkung vermindert ist. Man unterscheidet...
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Diverticulose

Bei einer Divertikulose stülpt sich die Darmwand nach außen aus, sogenannte Divertikel, und treten sowohl im Dünn- als auch im Dickdarm auf. Befinden sich mehrere Divertikel nebeneinander, nennt man dies...
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E

Eisen

Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Da der Körper es nicht selbst bilden kann, muss es mit der Nahrung aufgenommen werden. Eisen ist zuständig für den Sauerstofftransport im Blut, für die Speicherung von Sauerstoff in den...
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Enterale Ernährung

Die enterale Ernährung (auch Sondennahrung genannt) ist eine Form der künstlichen Nahrungsversorgung, bei der die Nahrungszufuhr über den Magen-Darm-Trakt verläuft, ohne dass der Mund-Rachen-Raum genutzt wird.
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Ernährungsanamnese

Durch die Ernährungsanamnese (Ernährungsprotokolle oder Fragebögen) erhält der Ernährungsberater einen guten Einblick in das Ernährungsverhalten. Die Anamnese ist Grundlage jeder Ernährungsberatung und wird vor jeder Ernährungsberatung und -therapie vorgenommen.
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Ernährungsassessment

Ein Ernährungsassessment ist die systematische Erfassung und Beurteilung des Ernährungszustands. Ziel ist es, Mangel- oder Fehlernährung frühzeitig zu erkennen und ernährungsbedingte Risiken einzuschätzen. Durch die Kombination verschiedener Untersuchungsmethoden kann der Ernährungszustand umfassend beurteilt...
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Ernährungstagebuch

Ein Ernährungstagebuch ist die Grundlage einer erfolgreichen Ernährungsumstellung, denn sie liefert wertvolle Antworten. Im Tagebuch notieren Sie, was und wie viel Sie wann essen und trinken und wie es Ihnen...
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Exokrine Pankreasinsuffizienz

Die exokrine Pankreasinsuffizienz (Bauchspeicheldrüsenschwäche) ist eine Funktionsstörung des exokrinen Pankreas, des Teils, der wichtige Verdauungsenzyme produziert. Dadurch kommt es zu einer ungenügenden Produktion von Verdauungsenzymen. Verdauungsstörung mit Gewichtsverlust oder mangelnder...
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F

Fettsäuren

sind ein wesentlicher Bestandteil von Fetten. Gesättigte Fettsäuren:erhöhen den Cholesterinspiegel, erfüllen allerdings auch wichtige Funktionen im Körper, da sie Botenstoffe für das Nervensystem sind. Ungesättigte Fettsäuren:werden unterschieden in einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren: -> Einfach...
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G

Gastrektomie

Als Gastrektomie wird die vollständige Entfernung des Magens bezeichnet und ist in der Regel zur Behandlung eines Magenkarzinoms erforderlich. Unterschieden wird die Gastrektomie zur Magenresektion, bei der nur ein Teil...
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H

Hochkalorische Nahrung

Unter einer hochkalorischen Nahrung versteht man eine spezielle Ernährungsform (in Form einer flüssigen Trinknahrung, Cremes oder in Pulverform) mit hoher Energiedichte (ca. 1,2–2,5 kcal/ml oder g). Sie wird bei Mangelernährung, ungewolltem...
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I

Ileus

Ein Ileus (Darmverschluss) ist eine lebensbedrohliche Störung des Nahrungstransports im Darm, wodurch es zu einer Unterbrechung der Nahrungspassage mit Anstau von Speisebrei kommt und sofort stationär behandelt werden muss. Ursachen können mechanische...
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K

Kachexie

Als Kachexie bezeichnet man eine krankhafte, sehr starke Abmagerung, die bei verschiedenen chronischen Erkrankungen auftritt und zu einem unkontrollierbaren Gewichtsverlust führt. Tumorkachexie bedeutet ein meist stark ausgeprägter Gewichtsverlust bei fortschreitenden...
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Kreon

Kreon ist ein Medikament zur Behandlung von bestimmten chronischen Verdauungsbeschwerden (exokriner Pankreasinsuffizienz, Mukoviszidose) um fehlende Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse zu ersetzen und deren Funktion innerhalb des Verdauungsvorgangs zu übernehmen. Die Enzymzusammensetzung...
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Kurzdarm

Das Kurzdarmsyndrom ist eine Erkrankung, bei der es (meist nach chirurgischen Eingriffen bzw. nach der Entfernung eines großen Teils des Dünndarms) zu Durchfall und ungenügender Nährstoffaufnahme kommt.
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L

Lebensmittelunverträglichkeit

Eine Lebensmittelunverträglichkeit entsteht, wenn der Körper ungenügend notwendige Substanzen hat, um Bestandteile der Nahrung zu verstoffwechseln. Vielen Menschen fehlen Enzyme, die Nährstoffe in kleinere Bestandteile aufspalten, die dann weiter verdaut...
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M

Mangelernährung

Mangelernährung entsteht aus einer mangelnden Zufuhr oder Aufnahme von Energie und Nährstoffen. Sie führt zu einer veränderten Körperzusammensetzung mit messbaren körperlichen und mentalen Veränderungen bzw. Funktionen. Die Ursache sind meist...
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Morbus Crohn

Morbus Crohn ist eine chronische Entzündung im Magen-Darm-Trakt und verläuft meist schubweise. Meistens sind der untere Dünndarm und der Übergang zum Dickdarm betroffen, die Entzündung kann aber auch vom Mund...
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Mukoviszidose

Als Mukoviszidose bezeichnet man eine angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der Körperflüssigkeiten wie Speichel, Bronchialschleim oder Bauchspeicheldrüsensekret sehr viel zäher ist als üblich und dadurch Atem- und Verdauungsprobleme verursacht. Die Erkrankung ist...
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N

Nährstoffmangel

Ein Nährstoffmangel liegt vor, wenn der Körper über einen längeren Zeitraum nicht mit genügend Nährstoffen (Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Omega-Fettsäuren) versorgt wird. Dieser kann leichte bis schwere Symptome hervorrufen. Bei leichten Symptomen...
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O

Obstipation (Verstopfung)

Die Neigung zur Verstopfung (Obstipation) nimmt mit zunehmendem Alter zu und kann durch Arzneinebenwirkungen, Stoffwechselstörungen oder auch durch Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes entstehen. Auch veränderte Ess-, Trink- und Schlafgewohnheiten, Hitze oder fehlende Bewegung lassen den Darm schwerfälliger arbeiten –...
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P

Pankreatektomie

Als Pankreatektomie wird die chrirurgische Entfernung der Bauchspeicheldrüse bezeichnet, die vorgenommen wird, wenn das Organ durch einen Unfall, durch eine schwere Entzündung oder aufgrund eines Tumors nicht mehr erhalten werden...
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Parenterale Ernährung

Eine Parenterale Ernährung umgeht den Mund-Rachen-Raum und versorgt Patienten über das Blutgefäßsystem mittels Infusion mit Flüssigkeit und Nährstoffen. Die künstliche Ernährung umgeht weitgehend den Verdauungstrakt, allerdings können weiterhin Nahrung und...
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Prävention

Prävention (lateinisch: „zuvorkommen“, „verhüten“) bedeutet im Gesundheitswesen zielgerichtete Maßnahmen und Aktivitäten vorzunehmen, um Krankheiten zu vermeiden, Erkrankungsrisiken zu verringern oder ihr Auftreten zu verzögern.
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S

Screening

Das Screening wird vorgenommen, um festzustellen, ob ein Patient mangelernährt ist oder das Risiko einer krankheitsspezifischen Mangelernährung trägt. Durch das Screening wird so frühzeitig ein Mangelernährungsrisiko erkannt und sollte grundsätzlich...
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Stoma

Das Wort Stoma bedeutet „Mund“ oder „Öffnung“ und kommt aus dem Griechischen. Verstehen tut man darunter eine operativ geschaffene Öffnung eines Hohlorgans z.B. zur Ableitung von Stuhl oder Urin. Der...
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V

Verdauungsenzyme

Verdauungsenzyme sind für die Verdauung wichtig, da sie die aufgenommene Nahrung in ihre Einzelteile aufspalten, um sie so für den Stoffwechsel verwertbar zu machen.
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Z

Zöliakie

(Glutenunverträglichkeit) ist eine chronische Erkrankung, die sich nicht nur auf den Darm beschränkt, sondern die verschiedensten Organsysteme betreffen kann (auch als Systemerkrankung bezeichnet). Es besteht eine lebenslange autoimmune Reaktion gegenüber dem Klebereiweiß Gluten (in Getreide wie...
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Wissenswertes für Ihren Alltag

Viele der in unseren Materialien genannten Begriffe und Themen sind erklärungsbedürftig. In unserem Glossar und Blog finden Sie weiterführende Informationen, fachliche Einordnungen und praxisnahe Beiträge rund um Ernährungstherapie und Mangelernährung.

Eine einfache geschwungene Linie in Grün auf weißem Hintergrund.

Wir sind für Sie da

Das Glossar dient der Orientierung. Für individuelle Fragen zur Ernährungstherapie oder zu konkreten Begriffen unterstützen wir Sie gerne.

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