Schlichte, geschwungene Linie in Grün auf weißem Hintergrund.

Leistungen für Kliniken

Mangelernährung im Klinikalltag strukturiert behandeln

Strukturiert.
Leitlinienbasiert.
Entlastend.

Schlichte, geschwungene Linie in Grün auf weißem Hintergrund.

Mangelernährung gehört zu den häufigsten und gleichzeitig am meisten unterschätzten Risiken im Klinikalltag. Sie beeinflusst den Therapieverlauf, erhöht Komplikationsraten, verlängert Liegezeiten und belastet Patienten wie Behandlungsteams gleichermaßen.

Die Ernährungspraxis Deutschland unterstützt Kliniken als spezialisierter Partner für medizinische Ernährungstherapie. Unser Anspruch ist es, Versorgung messbar zu verbessern und gleichzeitig Abläufe zu entlasten. Wir bringen Struktur in ein Thema, das im Alltag oft zwischen Zeitdruck, Personalmangel und komplexen Anforderungen untergeht.

Für Kliniken bedeutet die Zusammenarbeit mit EPD eine klare Ergänzung der bestehenden Versorgung. Ernährungstherapie wird systematisch integriert, fachlich abgesichert und zuverlässig umgesetzt.

Warum EPD als Partner für Kliniken

Die Anforderungen an Kliniken steigen kontinuierlich. Gleichzeitig fehlen häufig die Ressourcen, um Mangelernährung konsequent zu erkennen und leitliniengerecht zu behandeln.
EPD übernimmt genau dort Verantwortung, wo Unterstützung gebraucht wird. Wir arbeiten eng mit Ärzten, Pflegepersonal und bestehenden Ernährungsteams zusammen. Unsere Konzepte sind so aufgebaut, dass sie sich in den Klinikalltag integrieren lassen und keine zusätzlichen Belastungen schaffen.

Kliniken profitieren von:
  • klaren Screening- und Therapieprozessen
  • fachlicher Sicherheit im Umgang mit Mangelernährung
  • strukturierter Dokumentation
  • einer spürbaren Entlastung im Stationsalltag
  • verbesserten Behandlungsergebnissen
  • wirtschaftlichen Effekten durch korrektes Erfassen und
    Behandeln von Mangelernährung
Eine einfache geschwungene Linie in Grün auf weißem Hintergrund.

Konzept Mangelernährung

Mangelernährung im Krankenhaus systematisch erkennen und behandel

Mangelernährung ist ein häufiges und zugleich unterschätztes Problem in deutschen Krankenhäusern. Studien zeigen, dass mehr als 25 Prozent aller stationären Patienten mangelernährt sind. Bei geriatrischen Patienten liegt der Anteil sogar bei über 50 Prozent. Die Folgen sind gravierend: längere Verweildauern, höhere Komplikationsraten, mehr Wiedereinweisungen und eine deutlich eingeschränkte Lebensqualität.

Gleichzeitig zeigen Leitlinien der ESPEN und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin, dass eine frühzeitige Ernährungstherapie medizinisch sinnvoll und wirksam ist. Im klinischen Alltag fehlt jedoch häufig die Struktur, um diese Empfehlungen konsequent umzusetzen.

Die Ernährungspraxis Deutschland unterstützt Kliniken dabei, ein strukturiertes und leitlinienbasiertes Mangelernährungsmanagement zu etablieren. Ziel ist eine verbesserte Patientenversorgung bei gleichzeitiger Reduktion der durch Mangelernährung entstehenden Folgekosten.

Unbehandelte Mangelernährung verlängert die durchschnittliche Verweildauer um rund 4,5 Tage. Bei durchschnittlichen Kosten von etwa 350 Euro pro Kliniktag entstehen so Mehrkosten von rund 1.575 Euro pro Patient. Ein strukturiertes Ernährungskonzept kann diese Effekte deutlich reduzieren und trägt gleichzeitig zur Erlösoptimierung bei.

Individuelles Ernährungskonzept für Ihre Klinik

Auf Basis Ihrer Strukturen und Fachbereiche entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Ernährungskonzept. Dieses umfasst alle erforderlichen Maßnahmen zur Erkennung, Behandlung und Vermeidung von Mangelernährung. Unser Konzept ermöglicht es, kosteneffizient einen professionellen Ernährungsservice in Ihrer Klinik zu etablieren, ohne zusätzliches Personal aufbauen zu müssen.

Die eingesetzten Fachkräfte sind spezialisiert, regelmäßig fortgebildet und handeln weitgehend autark innerhalb der Klinikstrukturen. Bei Urlaub oder Krankheit wird ein Ersatz gestellt. An- und Abfahrtskosten entstehen nicht. Arbeitsmaterialien wie BIA-Geräte oder Handkraftmessgeräte werden bereitgestellt. Die Leistungen werden als Dienstleistung abgerechnet und verursachen keine klassischen Personalkosten.

Dazu gehören unter anderem:

  • eine feste Ernährungskraft für alle Fachbereiche
  • Unterstützung bei Screening und Kodierung
  • Teilnahme an Visiten, Tumorkonferenzen und Teambesprechungen
  • Unterstützung bei enteralen und parenteralen Ernährungskonzepten
  • Beratung zur Produktauswahl
  • Umsetzung eines strukturierten Entlassungs-Managements
  • kontinuierliche Dokumentation und Abstimmung mit dem
    klinikinternen Team
  • Schulungen für Pflegepersonal und Ärzte

Ernährungstherapie bei Mangelernährung

Beratung und Behandlung in klaren Stufen
Die Ernährungstherapie bei Mangelernährung erfolgt strukturiert und stufenweise. Ziel ist es, frühzeitig zu reagieren und die Therapie dem individuellen Bedarf anzupassen.

Anamnese und Screening

Zu Beginn erfolgt eine strukturierte Erhebung der Krankengeschichte und des Ernährungszustands. Mithilfe validierter Screeningverfahren wird das Risiko für Mangelernährung eingeschätzt.

Diagnostik mittels BIA-Messung

Bei Bedarf wird die Körperzusammensetzung mithilfe der Bioelektrischen Impedanzanalyse erfasst. So lassen sich Veränderungen im Ernährungszustand objektiv beurteilen und im Verlauf kontrollieren.

Ernährungstherapeutische Maßnahmen

Je nach Ausprägung der Mangelernährung erfolgt die Therapie stufenweise:

  • Optimierung der oralen Ernährung
  • Ergänzung durch Trinknahrung
  • enterale Ernährung bei erhaltener Darmfunktion
  • parenterale Ernährung, wenn eine ausreichende Versorgung oral oder enteral nicht möglich ist
Die Therapie wird individuell geplant, regelmäßig überprüft und in enger Abstimmung mit dem ärztlichen Team angepasst. Das Ziel ist klar: eine stabile Versorgung, die den Therapieverlauf unterstützt und den Patienten stärkt.

Schlichte, geschwungene Linie in Grün auf weißem Hintergrund.

BIA-Messung

Bioelektrische Impedanzanalyse als Teil des EPD-Klinikservices

Die Bioelektrische Impedanzanalyse ist ein fester Bestandteil des Klinikservices der Ernährungspraxis Deutschland. Im Gegensatz zur reinen Gewichtsmessung liefert sie detaillierte Informationen zur Körperzusammensetzung, etwa zu Muskelmasse, Fettanteil und Körperwasser.

Gerade bei onkologischen Patienten, bei Mangelernährung oder im Rahmen einer künstlichen Ernährung ist die BIA-Messung ein

wertvolles Instrument zur Therapiekontrolle. Veränderungen im Ernährungszustand lassen sich frühzeitig erkennen und gezielt adressieren.

Unsere Fachkräfte führen die Messungen durch, interpretieren die Ergebnisse gemeinsam mit dem Behandlungsteam und leiten konkrete ernährungstherapeutische Maßnahmen ab.

Ärztin im weißen Kittel spricht lächelnd mit einer Patientin in einem modernen Praxisraum.

Screeningbögen und Dokumentation

Ernährungszustand strukturiert erfassen

Die Ernährungspraxis Deutschland stellt Kliniken validierte Screeningbögen zur Verfügung, mit denen der Ernährungszustand von Patienten zuverlässig eingeschätzt werden kann. Die Bögen eignen sich für den stationären, ambulanten und geriatrischen Bereich.

Fortbildungen für Klinikpersonal

Neben der direkten Patientenversorgung bietet die Ernährungspraxis Deutschland Fortbildungen für medizinisches Fachpersonal an. Ziel ist es, Wissen zu vertiefen, Sicherheit im Umgang mit Mangelernährung zu schaffen und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken. Die Fortbildungen sind praxisnah aufgebaut und werden auf die Bedürfnisse der jeweiligen Klinik abgestimmt.
Zum Einsatz kommen unter anderem:
  • Mini Nutritional Assessment (MNA)
    Ein bewährter Fragebogen zur Einschätzung des Ernährungszustands
    → MNA Short-Fassung
    → MNA Long-Fassung
  • Nutritional Risk Screening (NRS 2002)
    Ein standardisiertes Verfahren zur Erfassung des Ernährungsrisikos im Krankenhaus → NRS 2002

Die Screeningbögen unterstützen eine frühzeitige Identifikation gefährdeter Patienten und bilden die Grundlage für eine gezielte Ernährungstherapie.

Ein Mann präsentiert in einem Seminarraum, während eine Frau mit einem Tablet zuhört und Teilnehmer Fragen stellen.

Wissenswertes für Ihren Klinik-Alltag

Zur Unterstützung im Alltag stellen wir folgende ergänzende Inhalte zur Verfügung:
Eine einfache geschwungene Linie in Grün auf weißem Hintergrund.

Online-Beratung und Kontakt

Persönliche Beratung und menschliche Nähe sind für uns zentral. Gleichzeitig wissen wir, wie eng getaktet der Klinikalltag ist. In solchen Situationen kann eine digitale Abstimmung wertvolle Zeit sparen und Abläufe erleichtern.

Daher bieten wir neben der persönlichen Betreuung auch die Möglichkeit zur Online-Beratung an. Form und Umfang der Zusammenarbeit richten sich dabei immer nach den Anforderungen Ihrer Einrichtung. Gerne besprechen wir gemeinsam, wie eine Zusammenarbeit konkret aussehen kann.

Lächelnde Frau mit langen Haaren in einem grünen Pullover und gemusterter Hose, vor neutralem Hintergrund.