Das Dumping-Syndrom tritt nach einer teilweisen oder vollständigen Entfernung des Magens auf. Dabei gelangt der Speisebrei zu schnell in den Dünndarm.
Man unterscheidet zwischen dem Frühsyndrom, das etwa 15 Minuten nach dem Essen auftritt, und dem Spätsyndrom, das ein bis vier Stunden nach der Mahlzeit Beschwerden verursacht.
Typische Symptome sind Schwindel, Übelkeit, Herzklopfen, Schweißausbrüche und starke Blutzuckerschwankungen.
Zur Behandlung gehören vor allem eine ballaststoffreiche Ernährung und der Verzicht auf Zucker. In bestimmten Fällen werden Medikamente eingesetzt, bei schweren Beschwerden kann auch eine Operation notwendig sein.