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Entlassmanagement bei Mangelernährung

Inhaltsverzeichnis

Entlassmanagement bei Mangelernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Genesung. Wenn im Krankenhaus eine Mangelernährung festgestellt und eine Ernährungstherapie begonnen wurde, sollte diese auch nach der Entlassung ohne Unterbrechung fortgeführt werden.

Wofür sorgt das Entlassmanagement?

Das Entlassmanagement sorgt dafür, dass die weitere Versorgung rechtzeitig organisiert wird.
Dazu gehören:

  • Ernährungsbedarf feststellen: 
    Es wird geprüft, welche Energie, Eiweiß und Flüssigkeit benötigt wird.
  • Ernährung festlegen: 
    Je nach Bedarf kann eine angereicherte Kost, Trinknahrung oder eine Ernährung über eine Sonde erforderlich sein.
  • Anschlussversorgung organisieren: 
    Krankenhaus, Hausarzt, Pflegedienst, Pflegeeinrichtung und gegebenenfalls ein Homecare-Anbieter stimmen die weitere Versorgung ab.
  • Hilfsmittel und Verordnungen vorbereiten: 
    Notwendige Produkte und Hilfsmittel sollen bei der Entlassung möglichst bereits organisiert sein.

Warum ist eine Weiterversorgung wichtig?

Eine ausreichende Ernährung kann helfen, Muskelkraft und Selbstständigkeit zu erhalten, Komplikationen zu vermeiden und die Genesung zu unterstützen. Besonders bei älteren Menschen und bei schweren oder chronischen Erkrankungen ist eine kontinuierliche Ernährungstherapie wichtig.

Die Ernährungstherapie sollte nicht mit der Entlassung aus dem Krankenhaus enden. Darum sollte frühzeitig geklärt werden, wie die Ernährung zu Hause weitergeführt wird und wer die Ansprechpartner sind.

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